eTASK bei der ersten digitalBAU in Köln

Die digitalBAU in Köln war eine Premiere. Erstmals trafen sich in der Domstadt Experten aus dem Bereich „Digitalisierung am Bau“. Rund 10.000 Besucher und mehr als 270 Aussteller waren in der Zeit von 11. bis 13. Februar 2020 auf dem Kölner Messegelände vertreten. Auch für die eTASK war die Teilnahme als Aussteller ein voller Erfolg.

Für eTASK war die digitalBAU ein echtes Heimspiel. Das in Köln ansässige Softwareunternehmen war an diesem wichtigen Branchentreff in der Domstadt als Aussteller präsent und konnte hier gleich mehrere Erfolge verzeichnen. Die rund 10.000 Besucher, die in der Zeit vom 11. Bis 13. Februar die Halle 7 der KölnMesse besuchten, waren ausschließlich Fachbesucher. Entsprechend groß war das Interesse. Gezielt, und gut vorbereitet, konnten die Branchenkenner auf einer Ausstellungsfläche von ca. 17. 000 Quadratmeter neue Produkte kennenlernen und testen. Vor allem aber war und bleibt die digitalBAU ein wichtiges Forum zum Austausch von Wissen und Erfahrung in dem noch recht neuen Feld der digitalen Transformation am Bau.

Matthias Strauss, Projektleiter der digitalBAU formulierte: „ … die neue Messe bietet nun eine Plattform, den Austausch der Branche zu fördern, wichtige Fragen zu den digitalen Entwicklungen zu stellen – und sie im direkten Dialog mit Ausstellern und mit Experten auf den drei Fachforen diskutieren zu können.“

Reger Andrang beim eTASK Stand

eTASK präsentiert neue Lösungen zu BIM und CAFM

Am Stand von eTASK galt das Interesse von Architekten und Generalplanern u.a. der Frage, wie man für eigene Tools (ArchiCAD, Allplan, Revit), die Grundlagen schaffen kann, um auch in der Betriebsphase die Planungsmethode BIM und auch das CAFM optimal zu nutzen. Hier zeigt sich einmal mehr, welche wichtige Rolle die Betriebsphase bereits bei der Planung einnimmt und wie lückenlos die Prozesskette von der Planung bis hin zum Rückbau verbunden sein muss. Eine optimale Vernetzung und Zusammenarbeit aller Beteiligten sind hierfür unerlässlich. Erst dann wird BIM rundum zum Erfolg. Der Import der Daten in das eTASK FM Portal im einheitlichen Datenformat IFC gilt hier als wichtiger Schritt. Entscheidend ist hierbei das BIM-Mapping – die Auswahl und die Zuordnung der für den Betrieb relevanten Prozessdaten. Die Implementierung von Daten und Software innerhalb einer geschlossene Wertschöpfungskette galt daher als das zentrale Thema für die Standbesucher von eTASK.

Ministerin besucht Stand von eTASK

Zu den Interessenten gehörte auch Ina Scharrenbach, die NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung, die sich am Stand besonders über von eTASK bereitgestellten Lösungen für BIM im Facility-Management informierte.
eTASK ist heute in vielen Projekten für öffentliche Auftraggeber tätig, unter anderem für das ITZBund, den IT-Dienstleister des Bundes. Dieser hat 2019 die Anschaffung und Implementierung eines CAFM-Systems für den Bund ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt die Arbeitsgemeinschaft aus EBCsoft, Ambrosia und eTASK. Sicher sorgte gerade dieses Projekt für große Aufmerksamkeit.

Ina Scharrenbach besucht eTASK Stand auf der digitalBAU

Forschungsprojekt BIMSWARM auf der digitalBAU

Das Forschungsprojekt BIMSWARM versteht sich als Portal für Bau-IT-Produkte und durfte auf der digitalBAU natürlich nicht fehlen. eTASK ist ebenfalls Partner beim Forschungsprojekt BIMSWARM. Es war somit selbstverständlich, dass ein Mitarbeiter von eTASK hier am Stand vertreten war, um die Informationsarbeit aktiv mit zu unterstützen. Der Gründer und Geschäftsführer von eTASK Klaus Aengenvoort formuliert seine ersten Eindrücke von BIM SWARM im Messeforum wie folgt: „Die Plattform BIMSWARM besticht für uns durch die Flexibilität.“ Er erklärt diese These mit den Worten: „Bei fünf Kunden aus unterschiedlichen Branchen, z.B. ein Finanzdienstleister, ein Industrieunternehmen, bzw. eine Kommune, hat jede dieser Kundengruppen eine unterschiedliche IT-Landschaft. Die Aufgabe von uns als Softwareanbieter der Bau- und Immobilienbranche ist es, unsere Produkte innerhalb dieser verschiedenen IT-Landschaften möglichst einfach zu implementieren.“ Somit bringt BIMSWARM für eTASK entscheidende Vorteile, indem es vorhandene IT-System situativ zusammenkoppelt. „Das wäre sonst nur durch hohen manuellen Aufwand zu erreichen“, so Aengenvoort. Grundsätzlich ist in der gesamten Softwarelandschaft der Baubranche eine Trendwende erkennbar: Es werden keine Dateien mehr ausgetauscht, sondern die unterschiedlichen Softwareanwendungen werden durch API’s zusammen „gepluggt“.

Klaus Aengenvoort auf dem Forum über BIMSWARM

Der BIM-Cluster NRW soll schlagkräftiger werden

Im Rahmen der „digitalBau“-Messe in Köln wurde eine Vereinsgründung des BIM-Cluster NRW angekündigt. Vier zentrale Partner stehen künftig an der Seite des BIM Cluster NRW (Architektenkammer NRW, Ingenieurkammer-Bau NRW, Bauindustrieverband NRW, buildingSMART Deutschland). Der Sprecher Armin Spengler erklärte im Rahmen einer Präsentation auf der Hauptbühne der Messeveranstaltung: „Die Digitalisierung im Bauwesen und BIM sind hochkomplexe Themen, die man als einzelne Institution nicht allein bewältigen kann. Es gibt eine unüberschaubare Anzahl von Normen und Richtlinien, Pilotprojekte – da soll der BIM Cluster NRW Klarheit schaffen“ Diese Premiere der Messe digitalBAU war somit für alle Beteiligten ein Erfolg. Und somit steht schon jetzt fest: Die nächste digitalBAU findet vom 31. Mai bis 02. Juni 2022 wieder in Köln und mit eTASK statt.